Absicherung von Computer-Systemen gegen Datenverlust

Gefährdungslage

Die Speicherung von Daten findet bei Computer-Systemen auf Langzeitspeichermedien statt. Zu unterscheiden sind hierbei v.a. magnetische Speichermedien (ursprüngliche „Festplatten“) und Flash-Speicher (insb. sog. SSDs „Solid-State-Drives“). Beschädigungen aufgrund von Erschütterungen sind nicht alleiniger Grund für Datenverluste. Auch durch fehlerhaften Datenumgang, durch bösartige Malware oder durch falsche Konfigurationen, aber auch aufgrund von Diebstahl, Verlust oder Überspannung können Datenverluste eintreten.

Eine regelmäßige Datensicherung ist daher insbesondere bei sehr sensiblen Daten ein Muss. Dabei ist zunächst zu beachten, dass eine Datensicherung nie auf derselben Festplatte erfolgen darf, auf der sich auch die Datenquelle befindet, da bei Defekt dieser Festplatte sowohl die Datenquelle als auch das Backup unbrauchbar werden. Es empfiehlt sich insbesondere ein Backup auf einem externen Datenträger oder auf einer Netzwerkfestplatte.

Die folgenden Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Fehlerfreiheit und/oder Aktualität, da die Art und Weise sowie der Umfang einer Sicherungsmaßnahme stets von der verwendeten Backup-Software abhängig ist. Bitte informieren Sie sich daher selbst über den Funktionsumfang und über die Funktionsweise Ihrer Software.